Buenos Aires (16. - 28. November '14)
Seit Montag, also schon mehr als eine Woche, sind wir nun Gäste von Nestor und Lucila, einem sehr, sehr lieben Pärchen, die genau das selbe Alter haben wie wir (24 und 28). Beide sind super Tänzer, sodass ich schon die ein oder andere Tanzstunde in Bachata und Salsa bekommen habe. Die Kommunikation ist ein wenig schwierig, da beide kaum Englisch sprechen, aber mein Spanisch reicht mittlerweile aus, um sich recht gut zu verständigen. Im Gegenzug bringen wir ihnen Deutsch bei, da sie in den nächsten Jahren nach Deutschland kommen wollen. Das sieht dann so aus:

Die beiden sind immer sehr besorgt um uns und helfen uns, wo sie nur können. Sie haben angeboten, dass wir solange bleiben dürfen, wie wir wollen! Und da wir uns bei ihnen wirklich wohl fühlen, haben wir das gerne angenommen.

Mittlerweile haben wir in Buenos Aires nun viele tolle Dinge gesehen, liebe Menschen getroffen, zum Beispiel Ulimer, eine Freundin von Lucila und Nestor, und das argentinische Essen ausprobiert. Wir haben uns sogar mit Fahrrädern in den Straßenverkehr getraut, um so schneller die Stadt erkunden zu können. Wir waren zum Beispiel

im Botanischen Garten




auf dem Friedhof im Stadtteil Recoleta




und im japanischen Garten .



Außerdem gibt es hier einen Stadteil, La Boca, den man nach Sonnenuntergang besser meidet, der aber einige sehr schöne bunt bemalte Häuser hat. Dieser Teil heißt Caminito. Wir waren etwas spät am Tag dort, sodass viele Geschäfte bereits geschlossen hatten und auch ein paar seltsame Gestalten rumliefen.





Eine Stunde später erlebten wir mit Nestor im Hafenviertel Puerto Madero dann das absolute Kontrastprogramm: Neue, teure Gebäude und eine entspannte Atmosphäre.





Diesen und letzten Montag waren wir auf einer Open Air-Veranstaltung, die "La Bomba de Tiempo" heißt. Ca. 20 Personen improvisieren, geführt von einem "Dirigenten" mit Hand- und Körperzeichen, auf Percussion-Instrumenten. Sehr tanzbar und sehr gut!!! Danach ziehen Trommler mit einem Pulk tanzender Leute noch weiter durch die Straßen zu einem Nachtclub. Hier ein Foto mit Lucila (links) und Ulimer (rechts).


Letzten Sonntag waren wir in einem "Tempel" der Hare-Krishna-Bewegung und haben an deren Feierlichkeiten teilgenommen. Leider hab ich nicht alles verstanden, was erzählt wurde. Aber das was ich verstand, war sehr interessant und das vegetarische Essen im Anschluss ein Traum.

Für die nächsten Tage haben wir mit zwei deutschen Bekannten erstmal Strandurlaub in Uruguay geplant. Eine Besichtigung des Flussdeltas vom Río Paraná mit seinen vielen Inseln stet auch noch an und danach wollen wir langsam gen Brasilien starten.