Buenos Aires Teil 3 (8.-10. Dezember '14)
Nach Uruguay kehrten wir am Sonntag erstmal wieder zu unseren Lieblingshosts Nestor und Lucila zurück, um die Weiterreise nach Iguazú zu planen. Schließlich setzten wir die Abfahrt auf den folgenden Donnertag fest.
Währenddessen besichtigte ich in Buenos Aires noch eine große Buchandlung,
"El Ateneo Grand Splendid". Sie ist in einem alten Theater eingerichtet, sodass sich allein wegen der beeindruckenden Kulisse ein Besuch lohnt.
Hier kaufte ich mein erstes Buch auf Spanisch: "El Principito". Sehr schön, um mehr Spansich zu lernen.
Außerdem beschlossen wir, uns vorsichtshalber und auch wegen unserer Reisepläne nach Bolivien,
gegen Gelbfieber impfen zu lassen (in Bolivien ist die Impfung Pflicht und in Brasilien wird sie in einigen Regionen dringend empfohlen). Im "Ministerio de Salud" kann man sich kostenlos impfen lassen und bekommt eine internationale Bescheinigung ausgestellt. Zwischem dem fünften und zehnten Tag nach der Impfung können Beschwerden auftauchen, aber bei uns beiden ist nicht viel passiert.
Um für die Weiterreise gut ausgestattet zu sein, wechselten wir noch mal eine größere Menge Geld "auf der Straße". Dafür hatten wir in Uruguay extra Dollar abgehoben (in Uruguay kann man Dollar und uruguayische Pesos abheben und auch damit bezahlen). Der inoffizielle Wechselkurs, den man für Dollar bekommen kann, der
"Dolar blue", ist um einiges besser, als der Wechselkurs der Banken. Legal lässt sich das ganze über die Internetseite www.azimo.com abwickeln. Hier kann man sich quasi selber Geld von seinem Konto oder per Kreditkarte senden und dieses dann an bestimmten Ausgabestellen in Buenos Aires und in ein paar anderen größeren Städten in Argentinien in bar abholen. Noch besser ist es sogar, wenn man sich von Einheimischen sagen lässt, wo sie ihr Geld wechseln. In so einer Wechselstube in der Einkaufstraße "Calle Florida" war es sogar möglich meine britischen Pfund zu einem guten Kurs zu wechseln. Mit den erhaltenen Pesos konnte ich nun fast die gesamte Reise von Buenos Aires nach Iguazú bezahlen. Danke Mama und Papa!!! Das erste, was ich in der Wechselstube übrigens gefragt wurde, war, ob ich nicht statt Geld meinen Freund wechseln wolle. Einer der harmlosen Anmachsprüche hier. Gut, dass ich das meiste nicht verstehe.
laura geipel am 20. Dezember 14
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