Sonntag, 9. November 2014
"I'm leavin' on a jet plane"
Die Reise beginnt:
Olis Familie hat uns zum Frankfurter Flughafen gebracht und dort auch noch die Wartezeit mit uns überbrückt. Im Handgepäck ist (hoffentlich) alles, was man für 24 Stunden Reise braucht: Zahnbürste und Deo ;-) Der Start war also schon mal mega entspannt. Eine Überraschung gab es dann aber doch: Vera war ohne mein Wissen zum Flughafen gekommen und überraschte mich dort. Und wieder einmal endete der Abschied in Tränen;)



Der ca. 12-stündige Flug ging auch schneller rum als erwartet: Das Abendessen war gar nicht mal so schlecht, draußen waren ständig die abertausend Lichter einen neuen Stadt zu sehen und die Nachbarin, eine Österreicherin, war auch super nett. Wir konnten sogar ein paar Stunden schlafen und wurden erst wach, als plötzlich das Licht anging und das Frühstück serviert wurde.

Jetzt sitzen Oli und ich in São Paulo am Flughafen und warten auf den Anschlussflug nach Buenos Aires. Ein paar Stunden konnten wir sogar noch schlafen. Die letzten Euros wurden in Real und Centavos getauscht und in ein zweites Frühstück investiert. Dabei mussten wir feststellen, dass es stimmt, was über Brasilianer gesagt wird: Sie wollen einfach weder Englisch noch Spanisch verstehen. Naja. Wir lernen jetzt weiter Spanisch.

São Paulo von oben bei Nacht ist übrigens atemberaubend. Lichter soweit das Auge reicht, bis zum Horizont!

So, also uns geht's gut, ein wenig müde, aber voller Vorfreude auf Beunos Aires! Hasta luego!






Abschied
Der Abschied ist die Hölle. Einzig das wiederholte Durchblättern meiner Reiseziele lässt gerade noch Vorfreude aufkommen. Plötzlich kommen mir vier Monate unendlich lang vor. Es wird Zeit, dass es losgeht. Das Warten und sich Gedanken machen, ob man an alles gedacht hat, macht mich fertig. Allerdings kann ich mit vielen schönen Erinnerungen starten: Ein Lederarmband als Abschiedsgeschenk erinnert mich nun immer an die wunderbare Freundin, das harmonische gemeinsame Abendessen gestern an meine liebe Familie und ein großartiges Party- und Wellnesswochenende an tolle Freunde!

In einer Stunde sitze ich im Zug nach Stuttgart und von da aus geht es morgen mit Oli, meinem Reisekumpanen, zusammen weiter zum Flughafen.
Mein Rucksack (Ich war mir beim Anheben sicher, ich hätte das Maximalgewicht überschritten) wiegt tatsächlich nur ca. 12 kg! Na dann kann es jetzt ja los gehen!



Dienstag, 4. November 2014
Reisegepäck
Oh je, die Frage lautet hier nicht: "Was muss ich alles mitnehmen?" sondern "Was kann ich zur Not alles da lassen?"
Dank Melanie und Florian, die mir diese ultraleichten und erstaunlich platzsparenden Reisehandtücher geschenkt haben, ist das Handtuch-Platz-Problem schon mal gelöst.


Vor allem da das Gepäckstück bei der Abfertigung am Flughafen auch nur 23 kg wiegen darf. Und mehr will ich auch gar nicht tragen müssen. Trotzdem fällt es mir sau schwer wirklich nur das allernötigste einzupacken. Und dazu gehören 5 Paar Schuhe, ein Glätteisen und vor allem 10 verschiedene Sommeroutfits leider nicht ;-) Wen es übrigens interessiert oder wer auch mal nach Argentinien fliegen will, für den habe ich in der Kubrik "Tipps und Tricks" meine bisherigen Recherchen zu Themen, wie Einreise, Geld und Reisegepäck, hinterlegt und werde sie durch meine Erfahrungen vor Ort auch noch ergänzen.



Montag, 3. November 2014
Noch eine Woche
Gefühlt ist alles seit Monaten geplant und dennoch fallen mir immer mehr Dinge ein, die ich ganz bestimmt brauchen werde. Worum es geht? Meine erste große Reise steht an. Und gerade wird mir klar, dass es nur noch eine gute Woche dauert, bis ich in den Flieger nach Buenos Aires starte.

Gar nicht so leicht an alles zu denken, was mit muss und sich vor allem dabei nur auf das Nötigste zu beschränken. Es muss später alles immerhin in einen einzigen Rucksack passen. Gott sei Dank haben mir Freunde und Bekannte viele nützliche Tips geben können und mittlerweile fühle ich mich recht gut vorbereitet. Vielen lieben Dank an dieser Stelle an euch!

Oh man, ich bin so nervös. Aber ich freue mich. Und die Reiseroute steht endlich...zumindest theoretisch. Eigentlich will ich mich da auch noch gar nicht festlegen, aber zu wissen, dass ich einen Plan habe, beruhigt: