Dienstag, 23. Dezember 2014
Posadas und St. Ana (14.-16. Dezember '14)
Am Montagmorgen kam ich sogar recht ausgeschlafen in Posadas an und checkte erstmal im Hostel "La Posadeña Linda", direkt im Stadtzentrum ein. Die Besitzerin Adriana empfing mich super herzlich und nahm sich viel Zeit, um mir bei der weiteren Tagesplanung zu helfen. Weil ich den kleinen kostenlosen Reiseführer "Get south" dabei hatte, in dem das Hostel empfohlen wird, bekam ich sogar 10% Rabatt. Hier traf ich dann auch Oli schon wieder und wir beschlossen den Tag für einen Ausflug nach Paraguay zu nutzen. Die paraguayische Stadt Encarnación, liegt auf der anderen Seite des Flussen und kann über eine Brücke per Bus oder mit dem Boot erreicht werden. Im Moment wird auch eine Zugstrecke ausgebaut. Die Einreise mit dem Boot erwies sich als sehr unkompliziert und kostet pro Fahrt 15,- Pesos.



In Encarnación ist das Stadtbild geflastert von kleinen Häusern, die neben vielen anderen Dingen vor allem auch Elektrogeräte verkaufen. Diese sind hier sehr günstig und werden auf der Straße zu Schleuderpreisen angeboten. Es wurde uns jedoch wärmstens empfohlen nichts auf der Straße zu kaufen, da es sich mit größster Wahrscheinlichkeit m Fälschungen handelt. Uns wurden vom Hostel drei "Casas" empfohlen, in denen ich mir dann letztendlich auch eine neue Kamera und ein neues Handy kaufte (meine Kamera ist leider ein paar Tage zuvor kaputt gegangen). Bei der Rückfahrt im Zoll muss man allerdings aufpassen, da nur bis zu einem bestimmten Warenwert kostenfrei eingeführt werden darf. Persönliche Dinge sind allerdings kein Problem, weshalb man eigentlich keine Probleme bekommen sollte, wenn man nicht mehr mit der Einkaufstüte und der Originalverpackung rumläuft.

Am Dientag machten wir die halbstündige Busfahrt zu den Jesuiten-Ruinen in dem Dörfchen St. Ana.







Wir waren fast die einzigen Touristen dort und ein nahendes Unwetter machte die Atmosphäre geheimnisvoll und düster.









Unsere Weiterfahrt nach San Ignació konnten wir dann aufgrund des Regens am Nachmittag nicht antreten, aber immerhin hatten wir eine der Ruinenstätten besichtigen können.

Abends beim Streifzug durch die Innenstadt Posadas trafen wir auf einen absurd weihnachtlich geschmückten Park. Aber auch damit oder gerade deswegen kommt bei uns keine weihnachtliche Stimmung auf, es ist einfach zu warm.