Montag, 2. Februar 2015
Itacoatiara (10.-20. Januar '15)
Die nächsten Tage verbrachte ich in Itacoatiara und widmete sie ganz dem Essen. Ich probierte allerlei exotische Früchte, wie zum Beispiel das hier allseits beliebte Acaí, das meistens als Eis oder Drink verkauft wird. Sehr typisch als Nachspeise oder als Brotbelag ist hier auch Goiababa, eine mit Zucker eingedickte Masse aus der Guave. Zusammen mit Käse wird die Süßigkeit auch Romeo und Julia genannt, weil beides so perfekt zusammen passt. Außerdem probierte ich Tapioca und fritierte Maniok.

Zusammen mit Cristiano und ein paar Freunden besuchten wir ein paar gute Restaurant in der Nähe. Besonders angetan hat es mir ein "All-you-can-eat-Restaurant", in dem etwa 30 Kellner von Tisch zu Tisch laufen und alle erdenklichen Pizza- und Nudelvariationen anbieten. Entscheidet man sich am Ende noch für Nachtisch, werden ab sofort nur noch süße Pizzavariationen mit Schokolade, Nüssen oder Romeo und Julia angeboten sowie verschiedene Mousse oder Obstsalat. Ein Traum!



Donnerstag, 8. Januar 2015
Itacoatiara (1.-7. Januar '15)
Die folgenden Tage verbrachten wir mit Nichtstun. Da es hier so schön und das Leben hier so leicht ist, sind wir hier nun schon länger, als geplant. Wegen der großen Hitze haben wir bisher weniger unternommen, als geplant. Wir konnten uns einen Nachmittag im Stand Up Paddling versuchen, das macht ziemlich viel Spaß, ist einfach zu lernen und man ist erstaunlich schnell auf dem Wasser unterwegs.

An einem eher bewölkten Tag haben wir uns zu einer kleinen Wanderung auf einen der umliegenden Felsen aufraffen können. Es war eigentlich immer noch viel zu heiß zum Klettern, aber wir wurden mit einem tollen Ausblick belohnt.









An einem Nachmittag wurden wir zu Nachbarn zum BBQ eingeladen. Obwohl wir an den Gesprächen leider nie richtig teilnehmen können, war es doch ein netter Tag. Immer wenn etwas vom Grill fertig war, machte ein Teller die Runde. Und zwischendurch wurde Fußball gespielt, geredet und geduscht. Denn da es hier so heiß ist, hat hier jeder eine Dusche im Garten und viele tragen Badesachen drunter.





Durch Rio bin ich bis jetzt nur mit dem Auto durchgefahren, in den nächsten Tage folgt aber sicherlich noch ein ausgiebiger Ausflug dorthin.



Sonntag, 4. Januar 2015
Itacoatiara (31. Dezember '14)
Nach gut neun Stunden Fahrt kamen wir morgens am Busbahnhof in Rio de Janeiro an. Da Cristiano ein wenig außerhalb von Rio in Itacoatiara wohnt, mussten wir noch zwei weitere Busse nehmen und kamen gegen elf Uhr morgens dort an.

Cristiano hat ein schönes Haus in einer ruhigen Gegend, keine 500 Meter vom Strand entfernt.



Nachdem wir unser eigenes kleines Zimmer bezogen hatten, gingen wir auch schon das erste Mal an den Strand, der super schön, aber während den Feiertagen und am Wochenende natürlich sehr voll ist.



Kurz vor Mitternacht machten wir uns auf den Weg zu einem der Felsen, die den Strand von Itacoatiara eingrenzen, um von dort oben das Feuerwerk anzusehen. Von dem Felsen hatte man wirklich einen tollen Blick auf die Copacabana und das minutenlange Feuerwerk.







Zur Krönung des Abends und dem so ungewöhnlichen Sylvester, gingen wir später noch im Atlantik baden. Mit Bier! Frohes Neues! ;-)