Teresópolis (21.-23. Januar '15)
An dem Tag, an dem ich eigentlich abreisen wollte, trafen wir morgens am Strand einen Freund von Cristiano, der uns spontan in sein Wochenendhaus in die Berge einlud. Also schmieß ich meine Pläne um und am frühen Abend starteten wir mit dem Motorrad nach
Teresópolis.
Die Fahrt durch die Außenbezirke von Niteroi war wirklich interessant, überall gab es was zu sehen. Als wir die ersten Serpentinen der Berge erreichten, wurde es schlagartig kalt und schließlich sogar so nebelig, das man nur etwa 10 Meter weit sehen konnte. In Teresópolis angekommen trafen wir uns mit Cristianos Freund und dessen Frau und Kind zum Essen in einem dieser leckeren Pizza-Restaurants. Danach bezogen wir das wirklich schöne und große Wochenendhaus und gingen bald schlafen.
Am Nachmittag fuhren wir zu einem
Wasserfall in der Nähe. Leider began es zu regnen, aber da es warm war, gingen wir trotzdem schwimmen.
Am nächsten Tag mussten wir auch schon wieder zurück, diesmal aber nahmen wir den langen Weg und passierten die Städte
Itaipava und
Petrópolis. Letztere wurde 1825 von deutschsprachigen, insbesondere Tiroler Einwanderern, gegründet. 1843 wünschte der brasilianische Kaiser Dom Pedro II dort die Errichtung einer kaiserlichen Sommerresidenz.
Wir brauchten etwa dreimal so lang, wie auf dem Hinweg, sahen dafür aber viel mehr von der atemberaubenden Landschaft.

laura geipel am 02. Februar 15
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