Buenos Aires (18.-22. Februar '15)
In Buenos Aires angekommen, holte mich mein auf der Ilha Grande neu kennengelernter Freund Sergio ab und ich quartierte mich erstmal auf seiner Couch ein. Am zweiten Abend besuchten wir zuerst ein Theaterstück. Eine Freundin von Sergio ist Clown, wobei man sich da nicht das typische Bild eines Clowns vorstellen darf. Es bedeutet nur, dass sie mit ihrer Kunst die Menschen zum Lachen bringt und eine rote Nase hat. Sie verschauspielerte die Geschichte ihrer Großmutter Ingeborg, eine deutsche Jüdin, die während des zweiten Weltkrieges nach Argentinien floh. Unglaublich gut! Auch weil
„Ingue“ immer wieder die Fragmente von bekannten deutschen Kinderliedern sang und „Deutsch“ sprach, naja, zumindest reihte sie Silben so aneinander, das es sich für Argentinier nach Deutsch anhört. Großartig!
Danach besuchten wir noch einen der
„Corsos“, die in Buenos Aires zu Karneval in den Stadtvierteln veranstaltet werden.
Ich traf mich noch einmal mit meinem früheren Couchsurfhost Nestor...
...und fuhr dann über Rosario, mit kurzem Abstecher bei Cristian, in den argentinsichen Norden nach
Tucumán.
laura geipel am 13. Mai 15
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